Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 30. September 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Ecommercix GmbH, handelnd unter der Marke PowerScale Media (nachfolgend "Auftragnehmer"), und ihren Auftraggebern über Leistungen in den Bereichen Online-Marketing, Websites und Onlineshops, Software sowie Automatisierung und KI. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
§ 2 Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung, durch Annahme eines Angebots in Textform oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Maßgeblich für Inhalt und Umfang der Leistungen ist das jeweilige Angebot.
§ 3 Leistungsumfang und Mitwirkung
Der Auftraggeber stellt rechtzeitig alle für die Leistung erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge und Freigaben zur Verfügung, zum Beispiel Texte, Bilder, Logos, Werbekonten, Zugänge zu Systemen und Schnittstellen. Er stellt sicher, dass er zur Nutzung der überlassenen Inhalte berechtigt ist. Verzögerungen, die aus fehlender Mitwirkung entstehen, verlängern vereinbarte Termine entsprechend. Mehraufwand kann gesondert berechnet werden.
§ 4 Werbebudgets und Leistungen Dritter
Werbebudgets (zum Beispiel für Google Ads, Meta Ads oder TikTok Ads) sind nicht Teil der Vergütung und werden gesondert ausgewiesen oder direkt vom Auftraggeber an die Plattform gezahlt. Gleiches gilt für laufende Kosten von Drittanbietern, etwa Hosting, Domains, Software-Lizenzen, Telefonie, KI-Dienste oder Automatisierungsplattformen, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist. Für Ausfälle, Richtlinien oder Preisänderungen dieser Anbieter ist der Auftragnehmer nicht verantwortlich.
§ 5 Vergütung und Zahlung
Die Vergütung richtet sich nach dem Angebot und kann als Projektpreis, nach Aufwand oder als monatliche Pauschale vereinbart werden. Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Abzug fällig. Bei Projekten kann der Auftragnehmer angemessene Abschlagszahlungen verlangen. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
§ 6 Abnahme bei Werk- und Softwareleistungen
Websites, Software und Automatisierungen werden dem Auftraggeber nach Fertigstellung zur Prüfung bereitgestellt. Der Auftraggeber prüft die Leistung innerhalb von 14 Tagen und meldet wesentliche Mängel in Textform. Erfolgt keine Meldung oder wird die Leistung produktiv genutzt, gilt sie als abgenommen. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
§ 7 Nutzungsrechte
Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber an den individuell für ihn erstellten Arbeitsergebnissen ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck, soweit im Angebot nichts anderes vereinbart ist. Allgemeine Werkzeuge, Vorlagen, Bibliotheken und Know-how des Auftragnehmers sowie Open-Source-Komponenten bleiben davon unberührt; für Letztere gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen. Der Auftragnehmer darf die Leistung als Referenz nennen, sofern der Auftraggeber nicht widerspricht.
§ 8 KI-gestützte Leistungen
Bei Leistungen mit künstlicher Intelligenz, etwa KI-Agenten, KI-Telefonassistenten oder automatisch erstellten Texten, können Ergebnisse im Einzelfall unvollständig oder fehlerhaft sein. Der Auftraggeber prüft Ergebnisse, bevor er sie gegenüber Dritten verwendet, soweit keine andere Kontrolle vereinbart ist. Welche Daten an welche Dienste übermittelt werden, stimmen die Parteien vor dem Einsatz ab. Soweit der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
§ 9 Laufzeit und Kündigung
Die Laufzeit laufender Leistungen ergibt sich aus dem Angebot. Sofern nicht anders vereinbart, können laufende Betreuungen mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.
§ 10 Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine Haftung für einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, etwa eine bestimmte Zahl an Anfragen, Umsätzen oder Platzierungen, wird nur übernommen, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart ist. Für den Verlust von Daten haftet der Auftragnehmer nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Auftraggeber entstanden wäre.
§ 11 Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, insbesondere Geschäftszahlen, Zugangsdaten und Kundendaten, vertraulich und nutzen sie nur zur Durchführung des Vertrags. Diese Pflicht gilt über das Vertragsende hinaus.
§ 12 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.