Conversion-Rate

Die Conversion-Rate ist der Anteil der Besucher oder Klicks, die eine gewünschte Aktion ausführen, etwa eine Anfrage senden oder kaufen. Du berechnest sie als Conversions geteilt durch Besucher und gibst sie in Prozent an.

So wird die Conversion-Rate berechnet

Die Formel lautet Conversions geteilt durch Besucher mal 100. Angenommen, eine Landingpage hat 1.000 Besuche und bekommt 30 Anfragen. Dann liegt die Conversion-Rate bei 3 %.

Entscheidend ist die Bezugsgröße. Google Ads teilt Conversions durch Anzeigeninteraktionen, meist Klicks. Google Analytics 4 rechnet mit Sitzungen oder Nutzern und nennt Conversions seit 2024 Schlüsselereignisse. Deshalb weichen die Werte beider Systeme fast immer voneinander ab.

Was die Conversion-Rate beeinflusst

Die Rate hängt stark davon ab, woher die Besucher kommen. Wer gezielt nach einem Angebot sucht, fragt eher an als jemand, der über eine breit gestreute Social-Media-Anzeige kommt. Vergleiche deshalb nur Seiten mit ähnlichen Traffic-Quellen.

Auf der Seite selbst zählen vor allem zwei Dinge. Ist das Angebot sofort verständlich, und wie viel Aufwand macht die Anfrage? Ein Formular mit wenigen Pflichtfeldern bringt oft mehr als eine neue Button-Farbe.

Typische Fehler bei der Auswertung

Eine steigende Rate ist nicht automatisch ein Fortschritt. Kürzt du Budget oder Reichweite, fallen oft die weniger interessierten Besucher weg und die Rate steigt, während die Zahl der Anfragen gleich bleibt oder sinkt. Wir bewerten die Rate deshalb immer zusammen mit der absoluten Zahl der Conversions und deren Qualität.

Ein zweiter Fehler sind Schlüsse aus zu wenig Daten. Bei wenigen Hundert Besuchen verschieben ein oder zwei Anfragen mehr die Rate deutlich. Bevor du eine Seite umbaust, sollte ein Unterschied über einen längeren Zeitraum stabil sein.

Beispiel: Angenommen, deine Landingpage hat 1.000 Besuche im Monat und eine Conversion-Rate von 2 %. Das sind 20 Anfragen. Steigt die Rate durch ein kürzeres Formular auf 3 %, kommen bei gleichem Budget 30 Anfragen. Die Kosten pro Lead sinken dabei um ein Drittel.

Häufige Fragen

Was ist eine gute Conversion-Rate?

Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht. Die Rate hängt von Branche, Angebot, Preis und Traffic-Quelle ab. Aussagekräftiger ist der Vergleich mit deinen eigenen Werten über die Zeit und die Frage, ob sich die Kosten pro Anfrage rechnen.

Warum zeigen Google Ads und Google Analytics unterschiedliche Conversion-Raten?

Beide Systeme nutzen andere Bezugsgrößen und Zuordnungsregeln. Google Ads rechnet pro Anzeigeninteraktion, GA4 pro Sitzung oder Nutzer. Dazu kommen Unterschiede durch Einwilligungen und Zeitfenster.

Wie verbessere ich meine Conversion-Rate?

Beginne mit dem Abgleich von Anzeige und Seite. Findet der Besucher sofort, was die Anzeige versprochen hat? Danach lohnt ein Blick auf das Formular und auf Vertrauenssignale wie Bewertungen oder Referenzen. Änderungen testest du am besten einzeln.

    • Marketing

    Retargeting

    Werbung für Menschen, die schon Kontakt mit deinem Unternehmen hatten, etwa auf deiner Website.

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    Performance Max

    Ein Kampagnentyp in Google Ads, der mit einer Kampagne Anzeigen in Suche, YouTube, Display, Discover, Gmail und Maps ausspielt.

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    Local SEO

    Alle Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen bei Suchanfragen mit Ortsbezug besser gefunden wird.

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