Lead

Ein Lead ist ein Kontakt, der Interesse an deinem Angebot gezeigt und dir seine Kontaktdaten hinterlassen hat, zum Beispiel über ein Kontaktformular oder einen Anruf. Im nächsten Schritt soll aus dem Lead ein Auftrag werden.

Welche Arten von Leads es gibt

Im Alltag unterscheidet man Leads vor allem nach ihrer Reife. Wer einen Ratgeber herunterlädt, steht meist noch am Anfang seiner Entscheidung. Wer ein Angebot anfragt oder einen Termin bucht, will bald kaufen. Im B2B-Umfeld heißen diese Stufen oft MQL (Marketing Qualified Lead) und SQL (Sales Qualified Lead).

Auch der Weg spielt eine Rolle. Leads aus Sofortformularen direkt in Meta-Anzeigen entstehen mit sehr wenig Aufwand für den Interessenten. Eine Anfrage über eine Landingpage mit eigenem Formular verlangt einen Schritt mehr und wird dafür oft bewusster abgeschickt.

Worauf es bei der Lead-Qualität ankommt

Ein Lead ist nur so viel wert wie die Chance, dass daraus ein Auftrag wird. Deshalb messen wir neben der Menge, wie viele Leads erreicht werden und wie viele am Ende abschließen. Diese Rückmeldung kommt aus dem Vertrieb oder direkt aus dem CRM.

Qualität lässt sich schon vor der Anfrage steuern. Pflichtfragen zu Projekt oder Zeitrahmen senken die Zahl der Anfragen, filtern aber Neugierige heraus. Meta bietet bei Sofortformularen zusätzlich einen Formulartyp mit Bestätigungsschritt, der auf höhere Absicht ausgelegt ist.

Was nach dem Eingang passiert

Viele Leads gehen nicht in der Werbung verloren, sondern danach. Wer erst Tage später zurückruft, trifft oft auf jemanden, der längst woanders angefragt hat. Eine automatische Eingangsbestätigung und eine feste Regel für den Rückruf bringen hier häufig mehr als zusätzliches Werbebudget.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Lead und Kunde?

Ein Lead hat Interesse gezeigt und Kontaktdaten hinterlassen, aber noch nichts gekauft. Zum Kunden wird er erst mit dem Auftrag oder Kauf. Dazwischen liegt dein Vertriebsprozess.

Was ist ein qualifizierter Lead?

Ein qualifizierter Lead erfüllt Kriterien, die du vorher festlegst, etwa einen passenden Bedarf im richtigen Einzugsgebiet. Welche Kriterien sinnvoll sind, hängt von deinem Angebot ab. Wichtig ist, dass Marketing und Vertrieb dieselbe Definition nutzen.

Wie viel ist ein Lead wert?

Das ergibt sich aus Abschlussquote und Deckungsbeitrag pro Auftrag. Angenommen, du gewinnst jeden zehnten Lead und verdienst an einem Auftrag 1.000 €. Dann ist ein Lead im Schnitt 100 € wert. Unser Lead-Wert-Rechner nimmt dir die Rechnung ab.

    • Marketing

    Retargeting

    Werbung für Menschen, die schon Kontakt mit deinem Unternehmen hatten, etwa auf deiner Website.

    • Marketing

    Performance Max

    Ein Kampagnentyp in Google Ads, der mit einer Kampagne Anzeigen in Suche, YouTube, Display, Discover, Gmail und Maps ausspielt.

    • Marketing

    Local SEO

    Alle Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen bei Suchanfragen mit Ortsbezug besser gefunden wird.

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